Aktiv im Alter

3. Februar 2009 | Von Jürgen Linsenmaier - 365TAGE-RemsMurr | Kategorie: informatives

Die Teilnehmer Aktiv im Alter aus Süddeutschland trafen sich in Weinstadt – öffentliche Vorträge und Workshops am 10. Februar – Interessierte können teilnehmen

 

Zum ersten Erfahrungsaustausch im Rahmen des Bundesprogramms Aktiv im Altertrafen sich Vertreter aus Kommunen im süddeutschen Raum, von Kaiserslautern bis Wasserburg am Inn, in Weinstadt, um Erfahrungen in der bisherigen Seniorenarbeit auszutauschen. Mit dabei waren Vertreter des Zentrums für zivilgesellschaftliche Entwicklung Freiburg, das das Programm wissenschaftlich begleitet.

Im Rahmen der Veranstaltung wurde auch die so genannte 1000-Wünsche-Box vorgestellt, die alle Interessierten einlädt, ihre Gedanken und Anregungen zur Seniorenarbeit in Weinstadt niederzuschreiben und einzuwerfen. Die 1000-Wünsche-Box steht im Foyer das Amts für Familie, Jugend und Soziales bereit.

Mit einer Reihe von Initiativen, etwa der Einrichtung des Stadtseniorenrats, der Seniorenakademie, der Kreisseniorenfachtagung oder auch der anstehenden Seniorenmesse wurde in der Stadt Weinstadt in diesem Bereich bereits vieles auf den Weg gebracht. Gleichwohl gelte es, sich mit belastungsfähigen Handlungskonzepten einer Zukunft zu stellen, in der der Anteil der Senioren an der Gesellschaft mehr als bisher zunehme.

Als eine von fünf Kommunen in Baden-Württemberg sowie 50 Kommunen deutschlandweit wurde Weinstadt vergangenen Herbst in das Programm des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aufgenommen, das mit einer Förderung in Höhe von 10000 Euro verbunden ist.

Öffentliche Workshops am 10. Februar

In öffentlichen Vorträgen und Workshops am 10. Februar, 17 bis 20 Uhr, sollen im Kurt-Dobler-Saal Beutelsbach mögliche Themen zum Ausbau der Seniorenarbeit und des Bürgerschaftlichen Engagements in Weinstadt erarbeitet werden. Auf der Liste der Redner steht neben Oberbürgermeister Jürgen Oswald auch Altenhilfefachberaterin Inge Hafner mit dem Impulsreferat „Bürgerschaftliches Engagement – auf der Suche nach dem Glück“. Ein zweites Referat kommt von Diakon im Ruhestand Werner Frank, er spricht zum Thema „Ich bin so frei – wofür?“. Daneben stellt Gerhard Friedel vom Amt für Familie, Bildung und Soziales die Ergebnisse der jüngsten Umfrage zum Thema „Seniorenarbeit in Weinstadt“ vor.

 

Der Eintritt ist frei. Bürger, die sich für eine Teilnahme interessieren, werden gebeten, sich unter Telefon 693-317 anzumelden.

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