Rems-Murr-Kreis: ein Ort der Vielfalt
29. September 2008 | Von Jürgen Linsenmaier - 365TAGE-RemsMurr | Kategorie: kommentiertes
Leckeres Essen beim Griechen oder beim Italiener um die Ecke. Feste wie die Fiesta International in Fellbach sorgen für Urlaubsfeeling und Begeisterung für die Kulturen anderer Länder mitten im Ländle. Klar, das sind Orte der Vielfalt die Spass und Freunde machen und die einem Menschen näher bringen, die man sonst nicht kennenlernen würde.
Schulklassen mit hohem Ausländeranteil und Sprachschwierikeiten der ausländischen Mitschüler sind der Kontrapunkt des Ganzen. Um nur einen zu nennen. Eltern, die die klassische Schulstrukturen nutzen müssen sind hier, verständlicherweise nicht immer begeistert.
Klar ist man manchmal zwiegespalten – ab und an. Keine Frage. Und das hat nichts, rein gar nichts mit irgendeiner Rechtsorientierung der deutschen Bevölkerung zu tun. Das Gegenteil ist hier der Falle. Das ist nur vernünftiges Denken an der richtigen Stelle.
Die Bundesregierung hat den Rems-Murr-Kreis als Ort der Vielfalt ausgezeichnet.
Der Kreis engagiert sich aktiv gegen Diskriminierung, Rechtsextremismus und Fremdenhass. Als einziger Kreis in Baden-Württemberg erhält der Rems-Murr-Kreis den Titel Ort der VielfaltEs ist gut zu wissen, dass der Landkreis hier auf dem richtigen Weg ist, um die obigen Situationen vernünftig zu lösen.
Hier ist der Weg das Ziel und dieser scheint der richtige zu sein. Wesentliche Bausteine sind dabei die Jungendkulturwochen in Murrhardt, der lokale Aktionplan Vielfalt tut gut und das Jugendpolitikprojekt komm waehlen sowie das Projekt Abenteuer Handicap.
Bei allen Aktionen werden die ausländischen Mitbürger und die Mitbürger mit deutschem Pass und Migrationshintergrund besser mit der deutschen Mentalität zusammengebracht.
Unsere Mitarbeiter sind mit ihrem Engagement für Toleranz, Integration und gegen Rechts Vorbild für andere. Darauf können sie stolz sein“, erklärte Landrat Johannes Fuchs.
In der Landkreisverwaltung gibt es seit einiger Zeit die „Fachstelle Rechtsextremismus“. Diese sammelt und unterstützt Informationen zu Angeboten, Engagement und Maßnahmen im Bereich Vielfalt, Toleranz und Demokratie und macht diese gezielt in der Öffentlichkeit bekannt. Außerdem arbeiten die Mitarbeiter in Workshops mit Schulklassen.
Ok, Herr Landrat weiter so!
Das Bild zeigt den Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Hermann Kues (rechts) mit Peter Wieland, Leiter des Kreisjugendamtes.

